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Leer In Stahlgewittern, aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers online gratis (en alemán)

de Ernst Jünger

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"In Stahlgewittern, aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers" by Ernst Jünger is a memoir published in 1920. Based on his diary entries, Jünger recounts his experiences on the German Western Front during World War I from December 1914 to August 1918. He traces his transformation from young volunteer to experienced storm trooper, describing brutal combat with unflinching realism yet without explicit condemnation. The work presents war as a fateful, elemental force—a test of individual will and courage that the author often experiences with startling intensity, even exhilaration. (This is an automatically generated summary.)

Así empieza

Noch wuchtet der Schatten des Ungeheuren über uns. Der gewaltigste der
Kriege ist uns noch zu nahe, als daß wir ihn ganz überblicken, geschweige
denn seinen Geist sichtbar auskristallisieren können. Eins hebt sich indes
immer klarer aus der Flut der Erscheinungen: Die überragende Bedeutung der
Materie. Der Krieg gipfelte in der Materialschlacht; Maschinen, Eisen und
Sprengstoff waren seine Faktoren. Selbst der Mensch wurde als Material
gewertet. Die Verbände wurden wieder und wieder an den Brennpunkten der
Front zur Schlacke zerglüht, zurückgezogen und einem schematischen
Gesundungsprozeß unterworfen. »Die Division ist reif für den Großkampf.«

Das Bild des Krieges war nüchtern, grau und rot seine Farben; das
Schlachtfeld eine Wüste den Irrsinns, in der sich das Leben kümmerlich
unter Tage fristete. Nachts wälzten sich müde Kolonnen auf zermahlenen
Straßen dem brandigen Horizont entgegen. »Licht aus!« Ruinen und Kreuze
säumten den Weg. Kein Lied erscholl, nur leise Kommandoworte und Flüche
unterbrachen das Knirschen der Riemen, das Klappern von Gewehr und
Schanzzeug. Verschwommene Schatten tauchten aus den Rändern zerstampfter
Dörfer in endlose Laufgräben.

Nicht wie früher umrauschte Regimentsmusik ins Gefecht ziehende Kompagnien.
Das wäre Hohn gewesen. Keine Fahnen schwammen wie einst im Pulverdampf über
zerhackten Karrees, das Morgenrot leuchtete keinem fröhlichen Reitertage,
nicht ritterlichem Fechten und Sterben. Selten umwand der Lorbeer die Stirn
des Würdigen.

Und doch hat auch dieser Krieg seine Männer und seine Romantik gehabt!
Helden, wenn das Wort nicht wohlfeil geworden wäre. Draufgänger,
unbekannte, eherne Gesellen, denen es nicht vergönnt war, vor aller Augen
sich an der eigenen Kühnheit zu berauschen. Einsam standen sie im Gewitter
der Schlacht, wenn der

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