"Elemente der Paläontologie" by G. Steinmann and Ludwig Döderlein is a scientific textbook written in the late 19th century. It offers a concise, illustrated survey of fossil organisms and their stratigraphic value, emphasizing phylogenetic relationships where the fossil record permits and addressing student needs. Plants are largely set aside in favor of animal groups with robust preservation, with special depth on cephalopods and evolution-focused treatments of vertebrates—especially mammals, including North American material. Foundational topics such as fossil preservation, occurrence, and geologic time support the work’s extensive systematic coverage. The opening of this textbook presents a preface that defines scope and audience, explains the provisional exclusion of plants, and justifies a genetic (phylogenetic) approach for well-documented animal groups; it singles out cephalopods for unified treatment, notes that a parallel molluscan overhaul could not be completed, and stress
Así empieza
Die »Elemente der Paläontologie« waren ursprünglich als eine kurze
Zusammenfassung des Wissenswerthesten aus dem Gesammtgebiete
der Versteinerungskunde unter besonderer Berücksichtigung der
stratigraphisch wichtigen Formen geplant und sollten dem Umfange
nach ein Gegenstück zu Credner’s Elementen der Geologie bilden.
Das inzwischen erfolgte Erscheinen zweier kürzerer Lehrbücher der
Phytopaläontologie liess aber eine vorläufige Ausschaltung der Pflanzen
zweckmässig erscheinen. So konnte der verfügbare Raum für eine weitere
Ausgestaltung solcher Abtheilungen des Thierreiches verwerthet werden,
welche in Folge relativ vollständiger Überlieferung ihrer Reste eine
einheitliche, d. h. genetische Behandlung gestatten.
Das Buch bezweckt, dem Studenten aus der überwältigenden Masse des
vorhandenen Stoffes das Wichtigste und Brauchbarste in möglichst klarer
und prägnanter Form an der Hand guter Abbildungen vorzuführen. Dabei
mussten manche, wenn auch umfangreiche Abtheilungen, wie die Insekten
u. a., kurz behandelt und gewisse isolirte, zur Zeit noch unvollkommen
gekannte Gruppen, wie die Archaeocyathidae, Receptaculitidae, ganz
fortgelassen werden.
Bei den ~Wirbellosen~ wurden stammesgeschichtliche Auseinandersetzungen
nur dort eingefügt, wo das vorhandene Material direct dazu aufforderte.
Es gilt das in erster Linie von den Cephalopoden, für welche eine
grössere Anzahl von Vorarbeiten bereits vorlag. Hier führte aber
eine einheitliche Bearbeitung des Stoffes zu Ergebnissen bezüglich
des Zusammenhanges zwischen fossilen, schalentragenden und lebenden,
schalenlosen Formen, welche folgerichtiger Weise auch eine ähnliche
Behandlung der anderen Molluskenklassen erheischt hätten. Leider konnte
dieses nicht mehr geschehen, da der Druck der betreffenden Bogen
bereits vollendet war.
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