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Drama Alemán 20 capítulos

Leer Unterm Birnbaum online gratis (en alemán)

de Theodor Fontane

Portada de Unterm Birnbaum de Theodor Fontane

"Unterm Birnbaum" by Theodor Fontane is a novella written between 1883 and 1885. Abel and Ursel Hradscheck run a small shop with an inn in a village, burdened by mounting debts. When Abel discovers an old soldier's corpse buried under his pear tree, he devises a dark plan to escape financial ruin. The story follows the psychological unraveling of the couple after committing their crime, as suspicion grows and guilt becomes unbearable in their increasingly haunted home. (This is an automatically generated summary.)

Así empieza

Vor dem in dem großen und reichen Oderbruchdorfe Tschechin um
Michaeli 20 eröffneten Gasthaus und Materialwaarengeschäft von Abel
Hradscheck (so stand auf einem über der Thür angebrachten Schilde)
wurden Säcke, vom Hausflur her, auf einen mit zwei magern Schimmeln
bespannten Bauerwagen geladen. Einige von den Säcken waren nicht gut
gebunden oder hatten kleine Löcher und Ritzen, und so sah man denn an
dem, was herausfiel, daß es Rapssäcke waren. Auf der Straße neben dem
Wagen aber stand Abel Hradscheck selbst und sagte zu dem eben vom Rad
her auf die Deichsel steigenden Knecht: »Und nun vorwärts, Jakob, und
grüße mir Ölmüller Quaas. Und sag’ ihm, bis Ende der Woche müßt’ ich das
Öl haben, Leist in Wrietzen warte schon. Und wenn Quaas nicht da ist, so
bestelle der Frau meinen Gruß und sei hübsch manierlich. Du weißt ja
Bescheid. Und weißt auch, Kätzchen hält auf Komplimente.«

Der als Jakob Angeredete nickte nur statt aller Antwort, setzte sich auf
den vordersten Rapssack und trieb beide Schimmel mit einem schläfrigen
»Hüh« an, wenn überhaupt von Antreiben die Rede sein konnte. Und nun
klapperte der Wagen nach rechts hin den Fahrweg hinunter, erst auf das
Bauer Orth’sche Gehöft sammt seiner Windmühle (womit das Dorf nach der
Frankfurter Seite hin abschloß) und dann auf die weiter draußen am
Oderbruch-Damm gelegene Ölmühle zu. Hradscheck sah dem Wagen nach, bis
er verschwunden war, und trat nun erst in den Hausflur zurück. Dieser
war breit und tief und theilte sich in zwei Hälften, die durch ein paar
Holzsäulen und zwei dazwischen ausgespannte Hängematten von einander
getrennt waren. Nur in der Mitte hatte man einen Durchgang gelassen. An
dem Vorflur lag nach rechts hin das Wohnzimmer, zu dem eine Stufe
hinaufführte, nach links hin aber der Laden, in den man durch ein
groß

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