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Drama Alemán 8 capítulos

Leer Peter Camenzind online gratis (en alemán)

de Hermann Hesse

Portada de Peter Camenzind de Hermann Hesse

"Peter Camenzind" by Hermann Hesse is a novel published in 1904. It follows a mountain village boy who leaves his Alpine home to pursue dreams of becoming a writer in the city. Peter Camenzind discovers literature, forms friendships, and experiences love, yet struggles to reconcile his rural origins with urban intellectual life. Through his journey of self-discovery, he must confront whether he has achieved his literary ambitions or remained the farmer's son he tried to escape. (This is an automatically generated summary.)

Así empieza

Im Anfang war der Mythus. Wie der große Gott in den Seelen der Inder,
Griechen und Germanen dichtete und nach Ausdruck rang, so dichtet er in
jedes Kindes Seele täglich wieder.

Wie der See und die Berge und die Bäche meiner Heimat hießen, wußte ich
noch nicht. Aber ich sah die blaugrüne glatte Seebreite, mit kleinen
Lichtern durchwirkt, in der Sonne liegen und im dichten Kranz um sie die
jähen Berge, und in ihren höchsten Ritzen die blanken Schneescharten und
kleinen, winzigen Wasserfälle, und an ihrem Fuß die schrägen, lichten
Matten, mit Obstbäumen, Hütten und grauen Alpkühen besetzt. Und da meine
arme, kleine Seele so leer und still und wartend lag, schrieben die Geister
des Sees und der Berge ihre schönen kühnen Taten auf sie. Die starren Wände
und Flühen sprachen trotzig und ehrfürchtig von Zeiten, deren Söhne sie
sind und deren Wundmale sie tragen. Sie sprachen von damals, da die Erde
barst und sich bog und aus ihrem gequälten Leibe in stöhnender Werdenot
Gipfel und Grate hervortrieb. Felsberge drängten sich brüllend und krachend
empor, bis sie ziellos vergipfelnd knickten, Zwillingsberge rangen in
verzweifelter Not um Raum, bis einer siegte und stieg und den Bruder
beiseite warf und zerbrach. Noch immer hingen von jenen Zeiten her da und
dort hoch in den Schlüften abgebrochene Gipfel, weggedrängte und gespaltene
Felsen, und in jeder Schneeschmelze führte der Wassersturz hausgroße Blöcke
nieder, zersplitterte sie wie Glas oder rannte sie mit mächtigem Schlage
tief in weiche Matten ein.

Sie sagten immer dasselbe, diese Felsberge. Und es war leicht sie zu
verstehen, wenn man ihre jähen Wände sah, Schicht um Schicht geknickt,
verbogen, geborsten, jede voll von klaffenden Wunden. »Wir haben
Schauerliches gelitten,« sagten sie, »und wir leiden noch.« Aber sie sagten

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