"Der Wille zur Macht: Eine Auslegung alles Geschehens" by Friedrich Wilhelm Nietzsche is a compilation published in various forms since 1901. This controversial work assembles fragments from Nietzsche's unpublished notes, though Nietzsche himself abandoned plans to write such a book. Edited primarily by his sister Elisabeth Förster-Nietzsche and Heinrich Köselitz, these compilations are considered distorted and unreliable by scholars, containing deciphering errors, unauthorized alterations, and selective passages that misrepresent Nietzsche's intentions. Despite widespread academic criticism, the work continues to be published and influence philosophical discourse. (This is an automatically generated summary.)
Así empieza
Nietzsche hatte die Absicht, in einem zusammenhängenden Werke den
Gesamtertrag seiner Lehre darzustellen. Die Titel des beabsichtigten
Werkes und die Gesichtspunkte seiner Ordnung wechselten, aber die
einheitliche Idee, seine Philosophie übersichtlich darzustellen, blieb
bestehen. Es sollten keine neuen Grundideen in dem Werke stehen,
keine wichtige Grundlehre verändert werden; das Werk hätte vielmehr
beweisen sollen, daß sein Gedankenkreis vom ersten bis zum letzten Werk
der gleiche geblieben ist. Alle so verschieden erscheinenden Lehren
der einzelnen Entwicklungsperioden sind nur Variationen des gleichen
Themas; eine Grundmelodie tönt dem aufmerksam Hinhörenden stets durch.
Sie herauszuhören, ist nicht leicht. Denn seine Neigung, die gerade im
Vordergrunde stehenden Gedanken, den augenblicklich herrschenden Affekt
fast gewaltsam zu betonen, ihm die ganze Kraft seiner eindrucksvollen,
überwältigenden Sprache zu leihen, läßt oft die Nebentöne deutlicher
vernehmen als den Grundton. Daher wenige Denker so bedächtig gelesen
werden müssen, wie der anscheinend so leicht eingehende Nietzsche.
Volle, leichte Klarheit hätte daher nur ein solches, die Hauptgedanken
allein hervorhebendes Werk bringen können. Darum ist es ein so
trauriger Gedanke, daß seine Erkrankung die Vollendung gerade dieses
Werkes verhinderte, an dem er vom Jahre 1882 an stets gearbeitet,
zu dem er sich ununterbrochen Einzelaufzeichnungen gemacht und
Dispositionen entworfen hat. Aus diesem Gedankenkreise entnahm er
wesentliche Teile und vereinigte sie zu seinen letzten Werken,
besonders zum Antichrist, der in den letzten Monaten vor seiner
Erkrankung entstanden ist und in einem erregten Ton geschrieben ist,
der sich von der Stilart der Niederschriften völlig unterscheidet.
Was dann vom Gesamtwerke übrigbli
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