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Drama Alemán 3 capítulos

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de Sigmund Freud

Portada de Das Unheimliche de Sigmund Freud

"Das Unheimliche" by Sigmund Freud is a scientific publication written in the early 20th century. The work explores the concept of the "uncanny," investigating feelings of unease and fear that arise from the familiar becoming strange. Freud delves into the psychological roots of these feelings, drawing connections to repressed memories and childhood fears. At the start of the text, Freud discusses the rarity of aesthetic inquiries for psychoanalysts, emphasizing that traditional aesthetics often neglect the concept of the uncanny. He references E. Jentsch's work on the psychological aspects of the uncanny, highlighting its association with intellectual uncertainty and the discomfort caused by recognizing the familiar in an unfamiliar context. Freud proposes that the uncanny arises when something once familiar becomes unsettling due to repressed memories or fears, which he plans to illustrate through various examples, eventually leading to a deeper understanding of this complex emotion

Así empieza

Der Psychoanalytiker verspürt nur selten den Antrieb zu ästhetischen
Untersuchungen, auch dann nicht, wenn man die Ästhetik nicht auf die
Lehre vom Schönen einengt, sondern sie als Lehre von den Qualitäten
unseres Fühlens beschreibt. Er arbeitet in anderen Schichten des
Seelenlebens und hat mit den zielgehemmten, gedämpften, von so vielen
begleitenden Konstellationen abhängigen Gefühlsregungen, die zumeist der
Stoff der Ästhetik sind, wenig zu tun. Hie und da trifft es sich doch,
daß er sich für ein bestimmtes Gebiet der Ästhetik interessieren muß,
und dann ist dies gewöhnlich ein abseits liegendes, von der ästhetischen
Fachliteratur vernachlässigtes.

Ein solches ist das »Unheimliche«. Kein Zweifel, daß es zum
Schreckhaften, Angst- und Grauenerregenden gehört, und ebenso sicher ist
es, daß dies Wort nicht immer in einem scharf zu bestimmenden Sinne
gebraucht wird, so daß es eben meist mit dem Angsterregenden überhaupt
zusammenfällt. Aber man darf doch erwarten, daß ein besonderer Kern
vorhanden ist, der die Verwendung eines besonderen Begriffswortes
rechtfertigt. Man möchte wissen, was dieser gemeinsame Kern ist, der
etwa gestattet, innerhalb des Ängstlichen ein »Unheimliches« zu
unterscheiden.

Darüber findet man nun so viel wie nichts in den ausführlichen
Darstellungen der Ästhetik, die sich überhaupt lieber mit den schönen,
großartigen, anziehenden, also mit den positiven Gefühlsarten, ihren
Bedingungen und den Gegenständen, die sie hervorrufen, als mit den
gegensätzlichen, abstoßenden, peinlichen beschäftigen. Von seiten der
ärztlich-psychologischen Literatur kenne ich nur die eine, inhaltsreiche
aber nicht erschöpfende, Abhandlung von E. Jentsch (Zur Psychologie
des Unheimlichen, Psychiatr.-neurolog. Wochenschrift 1906 Nr. 22 u. 23).
Allerdings muß ich gestehen, d

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