"Buddenbrooks: Verfall einer Familie" by Thomas Mann is a novel published in 1901. It chronicles the gradual decline of a wealthy north German merchant family across four generations, from 1835 to 1877. Drawing from Mann's own family history in Lübeck, the story explores conflicts between business duty and personal happiness as the Buddenbrooks face financial reverses and changing values during Germany's industrialization. Mann's first novel, written when he was twenty-six, became a literary success and earned him the Nobel Prize in Literature in 1929. (This is an automatically generated summary.)
Así empieza
»Was ist das. -- Was -- ist das ...«
»Je, den Düwel ook, c'est la question, ma très chère demoiselle!«
Die Konsulin Buddenbrook, neben ihrer Schwiegermutter auf dem
geradlinigen, weiß lackierten und mit einem goldenen Löwenkopf
verzierten Sofa, dessen Polster hellgelb überzogen waren, warf einen
Blick auf ihren Gatten, der in einem Armsessel bei ihr saß, und kam
ihrer kleinen Tochter zu Hilfe, die der Großvater am Fenster auf den
Knien hielt.
»Tony!« sagte sie, »ich glaube, daß mich Gott --«
Und die kleine Antonie, achtjährig und zartgebaut, in einem Kleidchen
aus ganz leichter changierender Seide, den hübschen Blondkopf ein wenig
vom Gesichte des Großvaters abgewandt, blickte aus ihren graublauen
Augen angestrengt nachdenkend und ohne etwas zu sehen ins Zimmer hinein,
wiederholte noch einmal: »Was ist das«, sprach darauf langsam: »Ich
glaube, daß mich Gott«, fügte, während ihr Gesicht sich aufklärte, rasch
hinzu: »-- geschaffen hat samt allen Kreaturen«, war plötzlich auf
glatte Bahn geraten und schnurrte nun, glückstrahlend und unaufhaltsam,
den ganzen Artikel daher, getreu nach dem Katechismus, wie er soeben,
anno 1835, unter Genehmigung eines hohen und wohlweisen Senates, neu
revidiert herausgegeben war. Wenn man im Gange war, dachte sie, war es
ein Gefühl, wie wenn man im Winter auf dem kleinen Handschlitten mit den
Brüdern den »Jerusalemsberg« hinunterfuhr: es vergingen einem geradezu
die Gedanken dabei, und man konnte nicht einhalten, wenn man auch
wollte.
»Dazu Kleider und Schuhe«, sprach sie, »Essen und Trinken, Haus und Hof,
Weib und Kind, Acker und Vieh ...« Bei diesen Worten aber brach der
alte M. Johann Buddenbrook einfach in Gelächter aus, in sein helles,
verkniffenes Kichern, das er heimlich in Bereitschaft gehalten hatte. Er
lachte vor Vergnügen, si
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