"Aus dem Leben eines Taugenichts: Novelle" by Freiherr von Joseph Eichendorff is a novella completed in 1822/23 and first published in 1826. A miller's son, dismissed as a good-for-nothing, sets out into the world with only his violin. He falls in love with a beautiful lady at a Viennese castle, becomes a toll collector, then abandons everything when she seems unattainable. His wandering journey takes him through Italy to Rome, following mysterious letters and glimpses of his beloved through gardens, palaces, and moonlit streets. (This is an automatically generated summary.)
Así empieza
Das Rad an meines Vaters Mühle brauste und rauschte schon wieder recht
lustig, der Schnee tröpfelte emsig vom Dache, die Sperlinge zwitscherten
und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der Türschwelle und wischte
mir den Schlaf aus den Augen; mir war so recht wohl in dem warmen
Sonnenscheine. Da trat der Vater aus dem Hause; er hatte schon seit
Tagesanbruch in der Mühle rumort und die Schlafmütze schief auf dem
Kopfe, der sagte zu mir: »Du Taugenichts! da sonnst du dich schon wieder
und dehnst und reckst dir die Knochen müde und läßt mich alle Arbeit
allein tun. Ich kann dich hier nicht länger füttern. Der Frühling ist
vor der Tür, geh auch einmal hinaus in die Welt und erwirb dir selber
dein Brot.« -- »Nun,« sagte ich, »wenn ich ein Taugenichts bin, so ists
gut, so will ich in die Welt gehn und mein Glück machen.« Und eigentlich
war mir das recht lieb, denn es war mir kurz vorher selber eingefallen,
auf Reisen zu gehn, da ich die Goldammer, welche im Herbst und Winter
immer betrübt an unserm Fenster sang: Bauer, miet mich, Bauer, miet
mich! nun in der schönen Frühlingszeit wieder ganz stolz und lustig vom
Baume rufen hörte: Bauer, behalt deinen Dienst! -- Ich ging also in das
Haus hinein und holte meine Geige, die ich recht artig spielte, von der
Wand, mein Vater gab mir noch einige Groschen Geld mit auf den Weg, und
so schlenderte ich durch das lange Dorf hinaus. Ich hatte recht meine
heimliche Freude, als ich da alle meine alten Bekannten und Kameraden
rechts und links, wie gestern und vorgestern und immerdar, zur Arbeit
hinausziehen, graben und pflügen sah, während ich so in die freie Welt
hinausstrich. Ich rief den armen Leuten nach allen Seiten recht stolz
und zufrieden Adjes zu, aber es kümmerte sich eben keiner sehr darum.
Mir war es wie ein ewiger Sonntag im
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